Was ist eine Streuobstwiese?


Streuobstwiesen sind eine naturverträgliche Form des Obstanbaus. Hochstämmige Bäume stehen in weiträumigem Abstand voneinander, die Fläche dazwischen, charakteristischerweise Dauergrünland, wird traditionell als Mähwiese zur Heugewinnung oder als Viehweide genutzt. Streuobstäcker können außerdem gartenbaulich oder für Imkereien genutzt werden. Durch diese extensive Mehrfachnutzung bieten Streuobstwiesen unterschiedlichste Habitate für Vögel, Insekten, Reptilien, Pilze, Wildkräuter und Blumen. Auch die Streuobstbestände selbst sind in der Regel sehr divers, und bestehen aus verschiedenen Arten, Sorten, Alters- und Größenklassen.

Besonders landschaftsprägend sind Streuobstwiesen in Mittel- und Süddeutschland. Der NABU schätzt, dass rund 10% der europaweiten Streuobstbestände in Baden-Württemberg wachsen.

Der extensiven Obstgewinnung auf Streuobstwiesen steht der intensive Obstbau in Form von niederstämmigen Plantagen und Monokulturen entgegen.

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